Die ersten Touristen, die gegen Mitte des 19. Jhd. auf mehr oder wenigerorganisierte Weise nach Gran Canaria reisten, kamen der Gesundheitwegen.
Siewaren Patienten mit Lungen-, Magen- oder Nervenleiden und sie hatten von den in Europa verbreiteten Nachrichten über wundersame Heilungen gehört. Ja, sogar Ärzte verbände empfahlen das Klima und die Mineralbrunnen Gran Canarias.
Dasin den Dünen von Maspalomas gelegene Zentrum für Heliotherapie, von dem Italiener Eduardo Filiputti gegen Mitte 60-er Jahre erbaut, galt als „Spa“, indem die heilende Wirkung des Sonnenlichts und des Sandes als Heilmittelangewandt wurden. Es verschwand im Jahre 1990 als Teil des Planes zurRückgewinnung des Dünen-Ökosystems. Filiputti hatte als Erster die therapeutischen Qualitäten des Sandes von Maspalomas erkannt und wandte seine Behandlungen mit sehr befriedigenden Resultaten auf Patienten an, die aus der ganzen Welt herbeiströmten.
Inunseren Tagen – ein Jahrhundertund mehrere Jahrzehnte später – hält die Insel Gran Canaria ihr Prestige als Ort der Gesundheit und Erholung aufrecht undbietet ein reiches Angebot und eine vielseitige Infrastruktur für die Behandlungder verschiedensten Beschwerden – oder einfach, um den Körper zu verwöhnen undeinmal völlig auszuspannen.