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Natur

Aussichtpunkt Pinos de Gáldar

Diese Stelle, La Redonda genannt, kennzeichnet die Grenze zwischen den Gemeinden Moya, Santa María de Guía und Gáldar. Bemerkenswert sind die Jahrhunderte alte Kiefern, die dem Gebiet den Namen geben. Von hier aus hat man eine sehr weite und breite Aussicht auf den Norden und Westen Gran Canarias. Die verstreutliegenden Wohnsiedlungen auf der Nordseite des Mittelgebirges, die wie ein Mosaik aussehen, sind die Vorläufer der auf dem Weg zur Nordküste dichtbevölkerten Region.

Blick auf den Montañón Negro vom Aussichtspunkt Pinos de Gáldar

Die Nordseite dieses Berglandes ist oft in einem dichten Nebel eingehüllt und war ursprünglich Heim des Lorbeerwaldes “Selva de Doramas”, der nach dem Ureinwohner-Führer Doramas gennant wurde und der den Widerstand der Altkanarier während der Inseleroberung anführte.

Obwohl wertvolle Überreste des Waldes geblieben sind und das Gebiet aufforstungsfähig ist, wurde der Wald fast völlig abgeholzt und für Weiden und Agrarzwecke benutzt. Obstbäume und verschiedene Gemüsesorten gedeihen auf kleinen Feldern, die von den Passatwinden befeuchtet werden. Feuchte und sanfte Windhauche erfrischen Überreste des Doramaswaldes bevor sie über die Bergspitzen ziehen und trocken und warm in Richtung Südküste abfallen.

Vulkankrater bei Pinos de Gáldar

Auf den Feldern der “Vega de Coruña” wurden früher Weizen und Gerste in Trockenkultur angebaut, während in “Galeotes” und “Pavón” Weideplätze für das Vieh dominieren. Am westlichen Rand des Vulkankessels geht ein Weg vorbei, auf dem  immer noch die Transhumanz geübt wird,  eine bäuerliche Wirtschaftsform, bei der das Vieh von Hirten auf entfernte Sommerweiden gebracht wird.

Blick vom Aussichtspunkt Pinos de Gáldar
Blick vom Aussichtspunkt Pinos de Gáldar

Vor Ihnen liegt die “Caldera de los Pinos de Gáldar”, und östlich davon erhebt sich der Vulkankegel “Montañón Negro”. Beide Formationen gehören zur letzten Periode von Vulkanausbrüchen der Insel und sind ungefähr 3000 Jahre alt.

Westlich von Ihnen liegt in der Ferne der Kiefernwald von “Tamadaba” und südlich davon das “Massiv von Tirma”, das von der UNESCO am 29 Juni 2005 als Weltbiosphärenreservat erklärt wurde.





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