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Natur

Aussichtpunkt El Guriete

Von diesem Aussichtspunkt des Barrancos de Tirajana sieht man die Festungen von Ansite. Diesen Ort hat man in letzter Zeit mit dem Ende der Eroberung Gran Canarias in Zusammenhang gebracht. Ansite war der Ort, wo die Altkanarier Zuflucht vor den von Pedro de Vera angeführten militärischen Truppen am 29 April 1483 suchten, der Tag an dem Gran Canaria der kastilischen Krone beitrat.  Bis vor Kurzem wurde hier jeden 29 April das Ereignis der Einigung zweier Völker mit einer Feierlichkeit gewürdigt. In  Wahrheit war es keine Einigung, sondern die vollständige Assimilierung des besiegten Volkes.

Blick vom Aussichtpunkt "El Guriete"

Die Festungen sind eine bedeutende archäologische Stätte mit einer großen Anzahl an Besttatungshöhlen und Höhlenwohnungen. Das nah gelegene Museum “Castillo de La Fortaleza El Hao de Santa Lucía” ist der empfohlene Ort, um mehr über die Ureinwohner zu lernen.

Das Gebiet ist ein steiles und unwirtliches Gelände, eine Schlucht in zwei Steilhängen eingeschlossen. Auf der einen Seite erheben sich die Steilhänge von Guriete und Los Cuchillos und auf der Südseite das Massiv Macizo de Amurga. Bemerkenswert sind die grünnen Palmenhaine, Zeugen der ursprünglichen Vegetation. Die Pflanzenwelt hat sich wegen der vielen Ziegenherden über die Jahrhunderte verwandelt.

Blick vom Aussichtpunkt "El Guriete"
Blick vom Aussichtpunkt "El Guriete"

Der frazöschische Anthropologe René Verneau, der am Ende des 19. Jahrhunderts und am Anfang des 20. Jahrhunderts Gran Canaria häufig besuchte verwies auf dieses gebiet folgendermaßen: “…zwei enorme Basaltmassive an ihren Füßen miteinander verbunden, Fortaleza Grande und Fortaleza Chica geheißen. Diese zwei Erhebungen mit ihren vollständig vertikalen Felswänden sind von zwei Schluchten umgeben, die die Berge höher machen, als sie in Wahrheit sind. Sie sind voller Höhlen, die einst bewohnt waren und man kann auf dem höchsten Berg zwei Opferplätze sehen. Ich erforschte die meisten Höhlen und fand viele, bedeutende Gegenstände.”

Das ganze Gebiet westlich von dem Barranco de Tirajana (aussgeschlossen eines kleinen Küstenstreifens) ist Teil des Weltbiosphärenreservats, das von der UNESCO am 29 Juni 2005 erklärt wurde.




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