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Natur

Aussichtpunkt Playa de Tufia (Der Strand von Tufia)

Die kleine, südlich ausgerichtete Bucht ist etwa 40 m lang und wird vom Felsvorsprung Morro de Tufia (auch Peninsula de Tufia) gegen die vorherrschenden Winde geschützt. Ihre Meeresgründe bieten ein sehr interessantes Tauchrevier.

"Sogar in ihrem Namen atmet Tufia das Aroma des Altertums. Das Dorf des aboriginen Kaziken Taufia steht unverrückt da, aufrecht, Stein auf Stein, ohne Mörtel, und krönt die Klippen der kleinen Halbinsel, an deren Felsen Höhlen hängen, die noch heute bewohnt sind. Schnell bemerkt der Wanderer, dass der Besuch dieses interessanten, archäologischen Ensembles zu einem faszinierenden Kulturabenteuer wird." Mit diesen Worten präsentiert der aus Telde stammende Schriftsteller und Naturforscher José Luis González Ruano den emblematischen Ort in seinem Buch El Bosque de Tara (1995).

Playa de Tufia
Tufia

Aufgrund ihres einzigartigen Wertes wurde die Enklave gleich mehrfach unter Schutz gestellt: als "Besonderes Schutzgebiet" (ZEC),  als "Ort von wissenschaftlichem Interesse" und  als "Küstenvogelschutzgebiet".  Ihr archäologischer Bereich wurde schon am 5. Juli 1973 zum kulturhistorischen Denkmal erklärt und ist heute als Kulturgut (BIC) klassifiziert und nach dem Gesetz 16/1985 als Historisches Erbe geschützt.

Die Beschreibung der Dünen von Tufia entlehnen wir dem 1987 veröffentlichten Buch Sendero ecológico por los arenales de Tufia  (Öko-Pfad durch die Dünen von Tufia) von José Manuel Espiño Meilán, einem weiteren Autor und Naturforscher aus Telde. Er schreibt: "...heute Fossilien, beinahe erloschen, liegen sie etwa 30 m über dem Meeresspiegel, was auf den Rückgang des Meeres zurückzuführen ist, verursacht durch die letzte Erosionsperiode der Insel, die die Anhebung derselben zur Folge hatte.  Neben einem Lager für die Verpackung von Gemüseprodukten, die für den Export bestimmt sind und einem landwirtschaftlichen Wasserreservoir erkennen wir gekreuzte Schichtbildungen in den fossilen Dünen, wie sie für Anhäufungen durch den Wind typisch sind."

Text: Álvaro Monzón (Öko-Schrifsteller)



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