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Agaete

Die Nordroute endet in dem Küstenort Agaete, der 30 km von der Inselhauptstadt entfernt ist. Agaete liegt 43 m über dem Meer. Die Landschaften des Gemeindegebiets sind im Allgemeinen schroff und steil. Drei große Täler steigen von hier zur 1180 m hohen Gipfelzone des Pinar de Tamadaba (Pinienwald) an: El Risco, Guayedra und Agaete.

Los Berrazales
Valle de Agaete
Ermita de Las Nieves

Agaete besitzt Zeugnisse aus allen historischen Epochen der Insel. Auf dem Gemeindegebiet befindet sich eine der bedeutendsten archäologischen Begräbnisstätten der Insel, die Nekropole von Maipés, in der ein Archäologiepark eingerichtet wird.

Im historischen Ortskern liegt die Kirche Iglesia de la Concepción, die die ursprüngliche Kapelle von 1515 ersetzt. Bemerkenswert sind auch das heutige Kulturzentrum und das Rathaus. Die beiden Gebäude aus dem 19. Jahrhundert sind ein schönes Beispiel für die traditionelle Architektur jener Zeit.

Agaete besitzt außerdem zwei bemerkenswerte Parks, den Huerto de las Flores und den Parque Natural de Tamadaba. Ersterer ist ein botanischer Garten im Stadtkern mit vielen exotischen Pflanzen. Besuchszeiten: Dienstag bis Freitag 9 - 17 Uhr, Samstag 9 - 14.30 Uhr.

Ein Junge und zwei Mädchen am Paseo de los Poetas
Strand von Las Nieves mit dem Roque Partido im Hintergrund

Der Parque Natural de Tamadaba ist ein Naturschutzgebiet mit dem größten Pinienwald von Gran Canaria. Das Massiv stürzt zum Meer hin über steile Hänge mit tief eingeschnittenen Schluchten und Steilfelsen ab, die eine imposante Landschaft bilden. Besonders beeindruckend ist der 1008 m hohe Roque Faneque, der vertikal ins Meer stürzt. Er gilt als eine der höchsten Klippen der Welt. Im oberen, über 1000 m hoch gelegenen Teil geht das Massiv in ein Hochplateau mit einem dichten Wald aus kanarischer Pinie über.

Das Agaete-Tal ist von großer landschaftlicher Schönheit. Das Tal, in dem tropische Früchte, Orangen und Kaffee angebaut werden, bietet beeindruckende Blicke auf das Tamadaba-Massiv mit seinen dichten Pinienwäldern. Doch auch die traditionelle Architektur, die Unterkünfte für den ländlichen Tourismus beherbergt, ist sehr reizvoll. Das Tal bietet schöne Möglichkeiten für Wanderungen.

Pärchen auf dem Motorroller in den typischen Straßen von Agaete
Paseo de los Poetas

An der Küste des Gemeindegebiets liegt Puerto de las Nieves. Hier befindet sich die Kapelle mit dem dreiteiligen Flügelaltar, der Nuestra Señora de Las Nieves (Unsere Jungfrau vom Schnee) geweiht ist. Der Altar aus dem 16. Jahrhundert wird dem flämischen Künstler Joos van Cleve zugeschrieben. In Puerto de las Nieves kann auch der Roque Partido bzw. Dedo de Dios (Finger Gottes) bestaunt werden, der ein weiteres Emblem der Insel ist. Die Gesteinsformation wurde von der Erosion in die Form einer Hand geschliffen.

Im Gemeindegebiet von Agaete liegen einige der beliebtesten natürlichen Meerespools und Strände der Nordküste von Gran Canaria. Der am meisten besuchte Strand ist der von Las Nieves mit ruhigem Gewässer und einem angenehmen Ambiente an der malerischen Strandpromenade. Die Restaurants bringen die besten Produkte der örtlichen Gastronomie auf den Tisch.

Die Gemeinde Agaete verfügt auch über ein Informationsbüro für Touristen in Puerto de las Nieves.

Nützliche Infos zur Nordroute

Arucas    I    Firgas    I    Moya    I    Santa María de Guía    I    Gáldar    I    Agaete


Praktische Informationen

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Unterkünfte in Agaete