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Entdecken Sie Telde

Bedingt durch die Tatsache, dass die Gegend von Telde eines der prähispanischen Königreiche der Insel Gran Canaria bildete, gibt es zahlreiche archäologische Fundstätten. Deshalb sollte der Besucher eine oder mehrere dieser Stätten aufsuchen, wie zum Beispiel Baladero, Tufia, Cuatro Puertas, Tara oder Cendro.

In Cendro, Tara und Baladero findet man vor allem zahlreiche Wohnhöhlen, die zum Teil natürlichen Ursprungs sind, zum Teil aber auch von den Ureinwohnern in den vulkanischen Fels gehauen wurden. Die Fundstätte El Baladero liegt am Fuß des historischen Stadtteils San Francisco und war ein wichtiges religiöses bzw. rituelles Zentrum der Ureinwohner dieser Gegend. Die Fundstätte mit den größten Ausmaßen ist Tufia. Hier findet man die größten Höhlen und die meisten Häuser aus unbehauenen Steinen.

Die Fundstätte bei der Montaña de Cuatro Puertas besteht aus mehreren Höhlen, die von den Ureinwohnern bewohnt waren. Wenn man den Forschern Glauben schenken kann, dann handelt es sich hier um einen Ort, wo auch Körper von Verstorbenen einbalsamiert wurden.

Wenn man den ältesten Teil der Stadt Telde besuchen möchte, sollte man ins Viertel San Juan gehen, denn hier wurde die Stadt gegründet und hier findet man die ältesten Gebäude. Um die primitive Kirche des HL. Johannes des Täufers und um die Plaza Mayor herum stehen die ältesten weltlichen und kirchlichen Gebäude der Stadt. Auch heute noch liegt hier das Verwaltungszentrum der Gemeinde.

In der Kirche des Hl. Johannes (Iglesia de San Juan) ist vor allem die Hauptkapelle interessant, denn hier findet man zwei Retabels, eins im gotisch-flämischen Stil und eins aus dem 18. Jh., das den Rahmen für das erste bildet. Hier findet man auch den gekreuzigten Christus, der aus den amerikanischen Kolonien importiert wurde und gemäß einer Technik der Indios mit Maispaste hergestellt wurde.

Unumgänglich ist auch ein Spaziergang durch das Stadtviertel San Francisco, ein Viertel mit engen, verwinkelten Gässchen, das bis oben auf die Anhöhe von Santa María reicht. Hier gibt es viele kleine, flache Häuser mit Giebeldächern, die von weiß gekalkten Steinmauern eingefasst sind. Der Straßenbelag besteht aus einem ungewöhnlichen Kopfsteinpflaster. In diesem Viertel steht auch die Kirche des Hl. Franziskus (Iglesia de San Francisco), in der es steinerne Altaraufsätze mit Motiven der Hl. Rita von Casia, dem Hl. Domingo von Guzmán und der Hl. Luzi gibt.

Der Rundgang durch die historische Altstadt endet im Stadtviertel San Gregorio, wo sich die Händler und Kunsthandwerker niedergelassen haben. Die Kirche von San Gregorio besitzt Retabels im klassizistischen Stil und eine herrliche Schnitzfigur der Schmerzensreichen Jungfrau.

Strände

Das Gemeindegebiet von Telde hat auch einen Küstenstreifen, an dem es wunderschöne Sandstrände aus fein gemahlenem Lavagestein gibt. Außerdem gibt es ein paar herrliche Buchten, wie zum Beispiel die Bucht von Gando, die wahrscheinlich der erste natürliche Hafen der Insel war.

Die Strände dieses Gemeindegebietes sind nicht nur schön, sie beherbergen auch das eine oder andere Mysterium, wie zum Beispiel die Playa de San Borondón deren Name Bezug nimmt auf eine Legende, die von einem irischen Mönch handelt oder  der schöne Strand von Ojos de Garza, Heimat einer Großzahl der Vogelarten, die die Küsten dieser Insel besuchen.

An den zehn Kilometern Küste, die zur Gemeinde gehören, sind auch die Strände La Garita, Melenara, Meer Tradition und mit einer Ausdehnung von 600 Zungenmetern von Sanden dünn und belohnt seit mehreren aufeinanderfolgenden Jahren mit der Blauen Fahne bewilligt durch die Umweltgrundlage Europas, für die Reihe von Dienstleistungen dass es Angebote,  auch Salinetas und Tufia zu finden, die bei den bereits oben erwähnten archäologischen Fundstätten liegen.

Die letztgenannten Strände sind auch die meistbesuchten, vor allem wegen der klimatischen Bedingungen und die zahlreichen Dienstleistungen, die den Badegästen zur Verfügung stehen: Toiletten, Duschen, Restaurants, Überwachung, ärztliche Versorgung, Liegen, Sonnenschirme, etc. Telde besitzt  nette  Seewege von mehreren Kilometern der Küste wo zu genießen spazierenzugehen.

Einkäufe

Telde ist eine ganz besonders kommerzielle Stadtbehörde. In allen Stadtteilen gibt es zahlreiche Geschäfte, jedoch ist hier vor allem der Stadtteil San Gregorio zu erwähnen. Wenn man Möbel kaufen möchte, dann ist Telde der richtige Ort.

Aber auch die Liebhaber des Kunsthandwerks kommen hier auf ihre Kosten, denn in Telde gibt es zahlreiche Werkstätten, die sich der Korbflechterei, der Herstellung von kanarischen Messern, dem Weben und Färben, der Keramik und der Herstellung von schmiedeeisernen Gegenständen widmen.

Einige Werkstätten im ältesten Teil der Stadt können besichtigt werden. Hier kann man die Arbeit der Handwerker beobachten und die Früchte ihrer Arbeit erwerben.

Telde und Nachbarschaft von Jinámar öffnen sich jeden Samstag und jeden Sonntag einen Straßenmarkt, wo man frische landwirtschaftliche Produkte und Objekte des örtlichen Kunsthandwerks erstehen kann.

Gastronomie

Da die Gemeinde Telde einen langen Küstenstreifen besitzt, ist es nur allzu logisch, dass es hier zahlreiche Restaurants gibt, die ihre Besucher mit typischen Speisen aus dieser Gegend verwöhnen, das heißt, vor allem frischer Fisch und frische Meeresfrüchte, auf heimische Art zubereitet. Zu empfehlen sind die gemischten Platten mit gegrilltem Fisch, auf denen man normalerweise Meerbarbe, Barsch und andere heimische Arten vorfindet. Zu empfehlen sind auch der gebratene Oktopus, die Muscheln und die Schüsselschnecken.

Ein weiteres typisches Gericht ist der Sancocho, ein Eintopf mit gekochtem Fisch, begleitet von geröstetem Maismehl, Pellkartoffeln in Salzkruste und pikanter Chilisoße.

Im Inneren des Gemeindegebietes gibt es ebenfalls eine reichhaltige und abwechslungsreiche Küche. Hier dominieren vor allem die Eintöpfe, das eingelegte Schweinefleisch, die Fischbrühe, das gebratene Lamm, gebratenes Zicklein und Wild (vor allem eingelegtes Wildkaninchen).

Die Nach- und Süßspeisen der Gegend sind sehr süß, wie zum Beispiel der Bienmesabe (süßes Mandelmus), o huevos mole.

Eine Süßspeise, die nur in dieser Gegend hergestellt wird, sind die so genannten Karnevalstörtchen.