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Kultur

Das archäologische Erbe

 Cenobio de Valerón (Santa María de Guía)

Einer der spektakulärsten Funde auf den Kanarischen Inseln; ein riesiger kollektiver Kornspeicher, ein eindeutiges Beispiel für die Bedeutung der landwirtschaftlichen Tätigkeiten der Kanaren und der Macht der leitenden Kasten.

 La Cueva Pintada (Gáldar)

Die „bemalte Höhle“ gehört zu den bedeutendsten Fundstellen der Kanaren. Und dies nicht nur wegen ihrer Ausmaße, sondern auch, weil sie eins der wichtigsten Beispiele der altkanarischen Kunst beherbergt. Die Höhlenmalereien haben geometrische Motive in roten, schwarzen und weißen Farbtönen. Welche Funktion die Cueva Pintada damals hatte, ob Grabstätte, Kultstätte oder Wohnraum, ist bisher noch nicht endgültig nachgewiesen.

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 Archäologiepark Maipés de Agaete

Der Maipés von Agaete ist ein einzigartiger Ort auf Gran Canaria. Aufgrund seines archäologischen Werts bereits 1974 zum Kulturgut erklärt, kann der Archäologiepark (mit Besucherzentrum) auch besucht werden.  
In der Nekropole sind etwa 700 Gräber erhalten. Die großen, aus Vulkangestein erbauten Grabhügel sind 3 Meter hoch und besitzen einen Durchmesser von 8 Metern.

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 Nekropole von Arteara (San Bartolomé de Tirajana)

Die vorgeschichtliche Grabstätte besteht aus über tausend Hügelgräbern und nimmt eine Fläche von zwei Kilometern Länge und einem Kilometer Breite ein. Ein Besuch ist unbedingt zu empfehlen.

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 Punta Mujeres (San Bartolomé de Tirajana)

Diese große Struktur aus Zimmerresten war eine der vielen Ansiedlungen, die  entlang der Inselküste entstanden waren.

 Höhlendorf bei Tunte (San Bartolomé de Tirajana)

Es handelt sich um den größten Höhlenkomplex der Inselgruppe. Ein regelrecht großes Dorf im Berginneren, mit Wohn- und Grabstätten sowie Getreidespeichern und Höhlenmalereien.

 Las Fortalezas (San Bartolomé de Tirajana)

Diese beispielhafte Felsenfestung besteht aus Naturhöhlen und künstlich in den Berg gehauenen Höhlen. In einigen sind Reste von Höhlenmalereien zu sehen, andere dienten als Grabstätte oder Getreidespeicher.

 La Audiencia (Temisas)

Künstlich hergestellte Höhlensiedlung. Die Höhlen hatten verschiedene Funktionen:  Schlafzimmer, Küche, Getreidespeicher usw.

 Los Letreros de Balos (Agüimes)

Hier wurden die meisten  in den Fels eingeritzten Inschriften  und Zeichnungen der Insel gefunden. Von ihren Motiven her  sind sie für alle Höhlengravierungen der Inselgruppe repräsentativ: Menschengestalten, Tiere, alphabetische und geometrische Zeichen, usw.

 Risco del Canario (Agüimes)

Diese Siedlung im Barranco de Guayadeque besteht aus dreißig künstlichen Höhlen. Sie waren schwer zugänglich und deshalb im Angriffsfall leicht zu verteidigen. 

 El Draguillo (Telde/Ingenio)

Diese Fundstelle mit Gravierungen, Getreidespeichern, Grabhöhlen und Wohnhöhlen befindet sich in der Schlucht, die beide Gemeinden voneinander trennt.

 Almogarén de Amurga (San Bartolomé de Tirajana)

Eine der spektakulärsten und komplexesten Fundstellen, die als Kultstätte ausgelegt wurde.

 Cuatro Puertas (Telde)

Großräumige Höhle, die anhand einfacher Werkzeuge im weichen vulkanischen  Tuffstein ausgegraben wurde. Auffallend sind die vier Öffnungen, die in einen Höhleninnenraum führen.  Man nimmt an, dass die Höhle den Altkanariern als Kultstätte diente.

 Siedlung von Tufia (Telde)

Die Siedlung besteht aus einem Höhlenkomplex, mehreren Steinbauten, die an verschiedenen Stellen konzentriert auftreten, und Grabhügeln. Vielen dieser Bauten wurde bisher keine  spezifische Funktion zugeschrieben.

 Siedlung von Tara (Telde)

Hier befinden sich die wichtigsten künstlichen Höhlen Gran Canarias. In ihnen hat man verschiedene Werkzeuge gefunden, die die Altkanarier für ihre alltäglichen Tätigkeiten gebrauchten.

 La Restinga / Llano de la Brujas (Telde)

Einige Bauten dieser Siedlung dienten als Behausung, andere waren Grabhügel und einige wurden  wahrscheinlich als Getreidespeicher benutzt. In der Ebene wurden verschiedene Bauschichten nachgewiesen, was darauf hinweist, dass sich das Bestehen dieser Siedlung auf einen längeren Zeitabschnitt versteht.

 Bandama (Santa Brigida)

Eine der einmaligsten Fundstellen der Insel. Die sogenannten Cuevas de los Canarios bestehen aus verschiedenen Räumen und  kollektiv genutzten Getreidespeichern. Sie befinden sich am Innenhang eines Kraterkessels. In den Höhlen sind auch Felsgravierungen zu sehen.

 Cuevas de los Canarios (Las Palmas de Gran Canaria)

In dieser archäologischen Fundstelle gibt es zwei große künstliche Wohnhöhlen und mehrere kleinere Höhlen mit Getreidespeichern, die in zwei Niveaus ausgegraben wurden und von einer großen natürlichen Arkade   beschützt werden.

 La Cerera (Arucas)

In einer der fruchtbarsten Gegenden der Insel befinden sich diese Wohnhöhlen und Bauten in unmittelbarer Meernähe.

 Bocabarranco / El Agujero / La Guancha (Galdar)

In dieser Zone befinden sich die Reste von einer der flächenmäßig größten Siedlungen der einstigen Einwohner Gran Canarias.  Am Rande der zahlreichen Behausungen liegen die bedeutendsten Grabhügel der Insel.

 Poblado de Acusa (Arteara)

In dieser landwirtschaftlich ertragreichen Gegend gab es verschiedene Siedlungen.  Gemeinsame Merkmale sind die bemalten Wohnräume, Grabstätten in Höhlen und bedeutende Getreidespeicher.

 Cuevas de Caballero (Arteara)

Mehrere Höhlenräume, davon drei mit Höhlenmalereien, die aus geometrischen Formen, vor allem dreieckigen Zeichen, bestehen. Wahrscheinlich gab es hier eine altkanarische Kultstätte von außerordentlicher Bedeutung.

 Cueva de los Candiles (Arteara)

Diese künstliche Höhle nimmt in der kanarischen Archäologie einen Ehrenplatz ein. In ihrem inneren wurden sechs kleine Nischen in den Fels gehauen, die mit zahlreichen umgekehrten Dreiecksfiguren verziert wurden. Diese wurden entweder in den Fels geritzt oder in Flachrelief ausgearbeitet. Aller Wahrscheinlichkeit nach symbolisierten sie die Fruchtbarkeit.

 Bentayga / Cuevas del Rey (Tejeda)

Drei kuriose  gradlinige Höhlengruppen mit  anschaulichen Beispielen von Wohnhöhlen, Grabstätten, Getreidespeichern und Kultplätzen, sowie einen bedeutenden Versammlungsplatz, den sogenannten „Almogarén“.

 Poblado de Caserones (La Aldea de San Nicolás)

Hier befinden sich die Reste einer der größten Siedlungen der ganzen Insel mit einer Großzahl von Behausungen und Grabhügeln.

 Castillete de Tabaibales (Mogán)

Was diese Fundstelle von den anderen abhebt, ist einmal  die Anordnung ihrer Bauten und zum anderen die Existenz von  Türmen und Schutzmauern.

 Majada Alta (Mogán)

In dieser Höhle von geringen Ausmaßen fand man Piktogramme von Menschengestalten vor, die mit Ockerfarben gemalt wurden. Die Motive und die angewandte Technik sind auf der Insel einzigartig.