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Entdecken Sie Teror

Teror ist für alle Einwohner der Insel der wichtigste Wallfahrtsort, denn in der Basilika steht die Virgen del Pino (die Jungfrau von der Pinie), die Schutzheilige der Insel und der gesamten Diäzöse Canarias. Das heißt, ein Besuch in Teror ist gleich einem Besuch der Basilika und der Jungfrau. Die Basilika steht auf der Plaza del Pino und stammt aus dem Jahre 1767, jedoch musste sie im Laufe der Zeit mehrmals restauriert werden, das letzte Mal in den Jahren 1968 und 1969. Die derzeitige Kirche hat drei Schiffe mit einem Giebeldach und wird von 14 halbspitzen Bögen mit Pfeilern getragen. An der Fassade gibt es drei Eingangstore. An den Seiten gibt es weitere Eingänge und Fenster mit Darstellungen des Rosenkranz-Mysteriums.

Im hinteren Teil des Hauptaltars liegt die Kammer der Virgen del Pino, die jährlich von Tausenden von Pilgern aufgesucht wird. Besonders zu erwähnen sind die verschiedenen Retabels (Altaraufsätze) und die Uhr, die vom Bischof Codina gestiftet wurde.

Die Plaza de Teror ist das eigentliche Zentrum des Ortes. Hier kann man die herrlichen, typischen Holzbalkone, die die Fassaden der Häuser schmücken, bewundern. Dieser große Platz beherbergt nicht nur die Basilika, sondern ist auch beliebter Treffpunkt der Einheimischen für ein Schwätzchen oder einen Spaziergang.

Ein weiterer, belebter und beliebter Punkt der Altstadt ist die so genannte Alameda. Sie entstand 1793 als eine Art Allee vor dem Bischofspalast. In diesem Palast residierten die Prälaten der Diäzöse Canarias.

In der Nähe der Basilika findet man auch die Plaza de Teresa de Bolívar, die in den Fünfzigerjahren restauriert wurde und wo man die Büste des Befreiers Simón Bolívar sehen kann.

Eng verbunden mit dem Namen Teror ist auch das Zisterzienserkloster, mit dessen Bau im Jahre 1882 auf Initiative des Dorfpriesters Judás Antonio Dávila begonnen wurde. In seinem Inneren werden die Darstellungen des Hl. Benito und des Hl. Ildefonso, die aus dem alten Konvent von Las Palmas de Gran Canaria stammen, aufbewahrt. Das Leben der Klausurnonnen dieses Klosters ist seit mehr als 100 Jahren eng mit dem Leben des Ortes verbunden, und dies kam auch bei der 100-Jahr-Feier des Klosters 1980 zum Ausdruck.

Besuchern, die speziell an kirchlichen Bauten interessiert sind, empfehlen wir einen Besuch der Iglesia del Sagrado Corazón in Los Arbejales, der Dorfkappelle Ermita de la Peña in El Palmar, der Ermita de San Isidro, am gleichen Ort und des Dominikanerkonvents am Fuße des Pico de Osorio.

Einer der wichtigsten Orte des Gemeindegebietes ist die so genannte Fuente Agria (Saure Quelle), denn sie ist eine der wichtigsten Einnahmequellen der Gemeinde. Hier gibt es tatsächlich drei Quellen: Die Hauptquelle (Principal), die Saure Quelle (Agua Agria) und die Fuente del Molino (Quelle der Mühle).

Wenn man einen Spaziergang durch die natürliche Umgebung des Gemeindegebietes machen möchte, sollte man wissen, dass es hier mehrere Naturschutzgebiete gibt: Pino Santo, mit herrlichen Landschaften und ökologisch sehr wertvoll; der Parque Natural de Doramas mit den Schluchten von Azuaje und Moya; die Finca de Osorio mit ausgedehnten Naturlandschaften; der Erosionskrater Caldera de Pino Santo mit einem halben Kilometer Durchmesser; El Palmar oder Parque de Sintes, ein kleiner Wald mit zahlreichen Beispielen für die heimische Flora und Fauna (gegenwärtig geschlossen).

Einkäufe

Wenn man typische kunsthandwerkliche Gegenstände der Insel Gran Canaria kaufen möchte, dann ist Teror der richtige Ort. Hinzu kommen die Produkte der örtlichen Landwirtschaft und Gastronomie, die auf dem Wochenmarkt angeboten werden. Dieser große und interessante Markt findet jeden Sonntag von 8:00 bis 15:00 Uhr auf dem Platz vor der Basilika statt. Hier findet der Besucher alles, was das Kunsthandwerk, die Landwirtschaft, die Gastronomie und die Kleiderindustrie zu bieten haben.

Typische Produkte des heimischen Kunsthandwerks sind Flechtarbeiten, Gegenstände aus Messing, Schnitzarbeiten, Lochstickereien, Makramé-Arbeiten, Webarbeiten, Häkelarbeiten und Keramikgegenstände. Alle diese Arbeiten, die auf dem Wochenmarkt ausgestellt werden, Könne auch jederzeit in den jeweiligen Werkstätten der Kunsthandwerker, die sich im Ortskern befinden, gekauft werden. Außerdem werden sie auch in verschiedenen Geschäften, die auf Kunsthandwerk spezialisiert sind, ausgestellt und zum Verkauf angeboten.

Gastronom¡e

Im Gemeindegebiet von Teror wird die Küche noch von traditionellen Gerichten beherrscht. In den Restaurants findet man die bekanntesten und beliebtesten Gerichte der Inselküche, wie zum Beispiel Ropa Vieja (Eintopf aus Kartoffeln, Kichererbsen, Fleisch, etc.) und eingelegtes Fleisch. Hinzu kommen örtliche Spezialitäten wie dünne oder gebratene Filet-Scheiben (Vueltas).

Die ältesten und bekanntesten Spezialitäten sind jedoch die süße, gebratene Blutwurst (Morcilla) und die Paprikawurst (Chorizo), die bei der gesamten Bevölkerung der Insel äußerst beliebt sind. Die Paprikawurst wird aufs Brot gestrichen und enthält scharfe Gewürze, die am Gaumen besonders angenehm sind.

Zu empfehlen sind auch die örtlichen Süßspeisen, wie die Süßigkeiten der Nonnen des Zisterzienserklosters.


Praktische Informationen

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