Tunte – Degollada de Cruz Grande
- Asphaltstrasse: 0,83 km
- Wanderweg: 3,00 km
Degollada de Cruz Grande – Llanos del Garañón
- Asphaltstrasse: 0,21 km
- Wanderweg: 5,78 km
Llanos del Garañón - Cruz de Tejeda
- Asphaltstrasse: 0,40 km
- Wanderweg: 4,95 km
Second stage total: Tunte - Cruz de Tejeda: 15,17 km
- Asphaltstrasse: 1,44 km
- Wanderweg: 13,73 km
TotTotale Weglänge II Abschnitt, bis Tejeda-Ort: 18,80 km
Schwierigkeitsgrad: Mittel-Hoch
Gehzeit: ca. 6 Std
Etappe 2 Karte - Herunterladen [PDF]
Circular Tejeda (Cruz de Tejeda - Tejeda) Etappe 2 Karte - Herunterladen [PDF]
Am Dorfplatz von Tunte beginnt unsere II Etappe. Die Kirche im Rücken, gehen wir nach links, in die gleiche Richtung, aus der wir gekommen sind. Auf gepflasterten Strassen, nach ausgeprägter Linkskurve dann Rechtskurve, gewinnen wir stetig an Höhe. Am Portal des örtlichen Friedhofs gehen wir nach rechts, nehmen den Fussgänger-Überweg, dann links bis zum hölzernen Hinweisschild von “Camino de Santiago”, der zur Degollada de Cruz Grande führt. Diesen ansteigenden Weg nicht verlassen, bis man eine asphaltierte Strasse erreicht. Vorsicht beim Überqueren der Strasse, uneinsehbare Kurve!, Dann nach rechts weiter, um nach wenigen Metern, zu unserer Linken, die Fortsetzung des Fussweges zu erkennen. Dieser Weg führt uns bald zu einem unbeschreiblich schönen Platz :” Paso de La Plata”.


Nach Umgehang der eindrucksvollen Rampen dieses Höhenpasses, nimmt man den Pfad im felsigen Grund, ausgetreten und abgenutzt von ehemals ziehenden Händlern und Viehzüchtern. Auch bei hellen Mondnächten problemlos zu bewandern.
Die Kiefernwälder und Weiden, die den Weg Säumen, sind Typisch für diese Gegend. Abgesehen von dem hinter uns liegenden Aufstieg, mit Steigungen bis zu 20%, bewegen wir uns auf ziemlich ebenem Gelände.Bei der Degollada de los Hornos trifft unserWeg auf einen weiteren, der nach rechts in Richtung der Gipfel “Campanario” und de” Las Nieves” (1949 m) führt. Hier weiter, leicht abwärts, in Richtung “Llanos de Garañón”.

Aufs hölzerne Hinweisschild “Camino de Santiago” achten. Um die Strasse zu vermeiden, kam man parallel zu ihr auf das erdige Terrain des Camping-Grill Platzes “Llanos de Bailico”, ausweichen. Trinkwasser-Vorrat hier auffüllen.


Am Ende die Strasse überqueren und den Weg zum “Cruz de Tejeda” nehmen. Gelb-weisse Markierungen leiten uns durch leicht abschüssiges Waldgelände bis zu einem Wege-Kreuz, an dem vor uns zwei, abwärts führende Wege, auftauchen.
Der mit Gelb-weissem, “X” markierte rechte Weg führt in eine falsche Richtung!. Also den linken Weg einschlagen um nach wenigen Metern die korrekten Markierungen zu erkennen (zwei parallele Balken). Man läuft zunächst auf einem Bett aus Kiefernnadeln, das später von felsigem Boden abgelöst wird. Bald schon haben wir Ausblick auf den Vulkankessel von Tejeda, zerschnitten von schroffen Schluchten und gekrönt von den beiden geologischen Symbolen der Insel: “Roque Nublo” und “Roque Bentayga”.

Nach dem vulkanischen Hiatus setzte die Pliozäne Phase vor ca. 5 Millonen Jahren mit Nepholimit und Thodeiitlaven ein. Überlagert werden sie von Alkalibasalten, Trachyten und Phonolitten. Die vulkanischen Ablagerungen bildern den mächtigen “Roque Nublo” Stratovulkan, dessen Flanken vor ca. 3,5 Millonen Jahre kollabierten und dabei mächtige Massenströme produzierten .”
30% der Oberfläche Gran Canarias werden von dieser “vulkanischen Masse “ bedeckt.
Ab hier gehts weiter in leichtem Abstieg zum Berg “Andén del Toro”. Unten angekommen erreichen wir eine Kreuzung: hier nach links in Richtung La Culata gehen, um nach 15 Metern, nach rechts auf einen Pfad aus rotem Lehm einzuschwenken.


Dieser Weg senkt sich bis zur “Degollada de Becerra”, Aussichtspunkt auf das Becken von Tejeda. Man unterhält hier ein wissenschaftliches Zentrum für Vulkanologie und Erforschung der Biosphäre. Links unterhalb der Strasse am Aussichtsplatz, setzt sich unser Weg fort in Richtung “Degollada de los Molinos”, den Berg “Montaña de la Huerta” umgehend, führt er zum “ Morro de la Armonía” oder “ Montaña de la Almagria”, seinen Osthang umkurvend, und endet am “Cruz de Tejeda”.
Am “Cruz de Tejeda” befindet sich, neben Restaurants und Verkaufsständen, der staatlich betriebene Hotelbetrieb “Parador nacional de Tejeda”. Ein idealer Ort der Erholung. Das Dorf Tejeda liegt einige Kilometer entfernt von hier. Wer noch bei Kräften ist, geht in gleicher Richtung zurück bis zur ersten Gabelung: hier nach rechts auf einen Weg nach unten, mehrfach die Strasse kreuzend, bis ins Dorf Tejeda. Ein gepflegtes Bergdorf mit Übernachtungs- Angebot und malerischem Ambiente. Wer am “Cruz de Tejeda” nicht mehr bei Kräften ist, nimmt Bus oder Taxi.