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Wege und Routen


Norden -Tour

An der Nordküste Gran Canarias bieten spektakuläre Steilküsten dem Besucher einen außergewöhnlichen Einblick in die Kraft des Meeres. Auch hier gibt es viele kleine Buchten und Strände mit dem speziellen Charme der Fischerorte. Sie wechseln sich ab mit malerischen Naturschauplätzen, die sich in einer schroffen Orthografie als Folge von Vulkanausbrüchen ansiedeln.

                                   

                                    

Die Norden-Tour führt uns vom Bezirk Arucas bis Agaete über Firgas, Moya, Santa María de Guía und Gáldar.

Arucas

                     

Arucas befindet sich 12 Kilometer weit entfernt von der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria und erstreckt sich über eine Oberfläche von ungefähr 33,15 Quadratkilometern. Es zieht sich von der Küste bis ins Landesinnere und erreicht 600 Meter über dem Meeresspiegel.

Die Stadt von Arucas ist eine Gegend, die von großem architektonischem und städtischem Wert getragen wird. Ihr Stadtkern wurde zum historischen und künstlerischem Interesse erklärt. Die Kirche „Iglesia Parroquial de San Juan Bautista“ ist das hervorstechende Bauwerk und hat einen großen sozialen Wert für den Gemeindebezirk. Es wurde vollkommen aus Steinen aus Arucas von Baumeistern der Stadt gemeißelt. Das Bauwerk führt zurück auf das Jahr 1909. Die Kirche verfügt über wunderschöne Fenstergläser und auch über Kunstwerke von dem kanarischen Künstler Cristobal Hernández de Quintana. Außerdem kann man eine Schnitzerei vom liegenden Christus finden, „El Cristo Yaciente“, von dem Künstler Manuel Ramos.

Vor der Fassade der Kirche eröffnet sich „La Plaza de San Juan“ (Johannes Platz) und in ganz in der Nähe befindet sich ein nicht fertig gestelltes Gebäude, das „Teatro Nuevo“ (Das Neue Theater) von 1906 im neoklassizistischen Stil. Auf dem „Plaza de la Constitución“ (Der Verfassungsplatz) befinden sich die „Casas Consistoriales“ (Das Gemeindeamt) und der Markt der Stadt. „La casa de la Cultura“ (Haus der Kultur), ein traditionelles kanarisches Haus aus dem 17. Jahrhundert hat im Inneren einen Hof mit traditionellen Balkonen und einem prachtvollen Beispiel eines Dragos (typischer kanarischer Drachenbaum). Dieses Gebäude beherbergt die Bibliothek und das historische Archiv. „La Casa de Gourié“, konstruiert zu Beginn des 19. Jahrhunderts, ist das historische Haus der Majoratsherren von Arucas und heute befinden sich dort das Gemeindemuseum (Museo Municipal de Arucas) und das Tourismusbüro.

Die Rum-Fabrik und das zugehörige Museum, welches man den ganzen Tag über besichtigen kann, werden als eines der wichtigsten historischen Gebäude des Gemeindebezirks betrachtet. Das ist auf die Tradition dieser Tätigkeit zurückzuführen. „La Casa y Jardín de la Marquesa“ (Das Haus und der Garten der Markgräfin) ist auch eine interessante architektonische Zusammensetzung und steht unter Eigentum der Markgräfin von Arucas. Der Gebäude-Komplex wurde im Jahre 1880 erbaut und ist umrundet von weitläufigen Gärten im romantischen Stil.

Ganz in der Nähe des Stadtkerns befindet sich ein historischer Steinbruch der Gemeinde.

Wenn Sie es vorziehen, einen gemütlichen Spaziergang in der Natur des Ortes zu machen, haben Sie die Möglichkeit auf den Berg von Arucas hochzufahren (La Montaña de Arucas). Das ist ein exzellenter Aussichtspunkt, von dem man einen wunderbaren Blick auf den Norden der Insel genießen kann.

Die wichtigsten Strände der Gemeinde sind der Strand von Bañaderos-El Puertillo und der Strand von San Andrés. Beide sind aus Felsen und Sand.

                     

Firgas liegt 25 Kilometer weit von der Hauptstadt entfernt. Seine Oberfläche beträgt 15,77 Quadratkilometer und es liegt 465 Meter über dem Meeresspiegel. Es ist der kleinste Bezirk der Insel. Firgas charakterisiert sich durch seine Gegenden mit langen und schmale Bergrücken, welche von dichten und vielfältigen Schluchten durchkreuzt werden.

Der historische Stadtkern von Firgas bietet eine Vielzahl von kulturellen und religiösen Winkeln. Deshalb ist es empfehlenswert, die Kirche von San Roque zu besuchen. Sie wurde über den Ruinen der ersten Kapelle von San Juan Ortega im Jahre 1502 gebaut. Von dieser Kapelle stehen noch das Tor und die Deckentäfelung des Hauptschiffes sowie auch ein wichtiges Phantasie-Kunstwerk.

Auf dem Platz von San Roque, wo die Kirche steht, finden wir das Denkmal von San Juan de Ortega, der erste Schutzheilige des Dorfes. Das Kultur-Haus von Firgas ist vielleicht das charakteristischste Gebäude im Dorf. Früher war es ein Hotel und Gasthof, heute befinden sich in seinen Mauern die öffentliche Bibliothek, ein Ausstellungsraum und ein Saal für Empfänge.

Der Sitz der Gemeinde-Stadtverwaltung von Firgas ist ein großes altes neo-kanarisches Haus erbaut in den vierziger Jahren. In der Nähe vom Platz San Roque steht ein Springbrunnen, der ein Ehrendenkmal ist. Er wurde aus Steinen aus einem Steinbruch errichtet, um den 500. Jahrestag der Gründung von Firgas zu feiern. Er hat verschiedene Wasser- und Lichtspiele, die von Musik begleitet werden, zu bieten.

Der „Paseo de Gran Canaria“ und der „Paseo de Canaria“ in der Mitte des Dorfes waren in der Vergangenheit die Königsstrasse. Beides sind Fußgängerzonen mit einer natürlichen Steigung, welche genutzt worden sind, um einen wunderschönen 30 Meter langen Wasserfall zu bauen, der mit Kacheln verkleidet ist und welcher am Ende in einem hübschen Monument ausläuft. An einer Seite der Strasse hat man die 22 Wappen von allen Gemeinden Gran Canarias angebracht.

Die Gofiomühle von Firgas, auch Grafenmühle genannt, ist aus dem 16. Jahrhundert. Sie befindet sich auf dem Wassergraben der Erbschaft „Asequia de la Heredad de Aguas“ von Arucas und Firgas. Daneben befindet sich der alte Kornspeicher und die Röstmaschine zusammen mit dem Haus des Müllers.

Moya

                     

Das Dorf von Moya erstreckt sich über 31,87 Quadratkilometer und liegt 490 Meter über dem Meeresspiegel. Zwischen verschiedenen Schluchten und einer Reihe Bergrücken, die zur Küste führen, befindet sich dieses Dorf, in seiner natürlichen Umgebung durch tiefe Einschnitte geteilt.

Moya besitzt ein sehr interessantes kulturelles Erbgut. Hierzu sollte man die archäologischen Ausgrabungen, wie „La Cueva de Doramas“ (Die Höhle von Doramas) oder die „La cueva de Montañeta“ (Die Höhle von Montañeta) nennen. Aber bei einem Spaziergang durch Moya dürfen auch die wichtigsten sinnbildlichen Gebäude des Dorfes nicht fehlen wie zum Beispiel die Kirche „Nuestra Señora de la Candelaria“, „La Casa Museo Tomás Morales“, „La heredad de Aguas“ oder die Kapelle von San Bartolomé de Fontanales. Die Kirche „Nuestra Señora de la Candelaria“ scheint über der Schlucht von Moya auf einem Felsen zu hängen. Die Kapelle von heute, eingeweiht im Jahre 1957, teilt sich in drei Schiffe und ein großes Rosenfenster sticht hervor. Gegenüber der Kirche steht das Geburtshaus des Schriftstellers Tomás Morales, der hier in diesem Dorf im Jahre 1884 geboren wurde. In diesem Haus, das gleichzeitig Museum ist, werden viele historische Dokumente und Bücher des Schriftstellers aufbewahrt, welche den dokumentarischen Bestand und die Bibliothek des Poeten darstellen. Außerdem gibt es eine reichhaltige und vielgestaltige Sammlung, die eng mit dem spanischen Modernismus in Verbindung steht.

Das Gebäude „Heredad de Aguas de Moya“ ist ein weiteres wichtiges Bauwerk von besonderer Schönheit, aus Basaltstein erbaut. Die Kapelle von San Bartolomé, die im Jahre 1872 gebaut wurde, steht in Fontanales. Die heutige Kirche besitzt eine Abbildung vom Heiligen Bartholomäus, das dem kanarischen Bildhauer Luján Pérez zugeschrieben werden kann.

Im „Parque natural de Doramas“ (Naturpark von Doramas), treten „Los Tilos de Moya“ hervor, einer der letzten Schutzgebiete für Lorbeerwälder der Insel. Es ist ein Muss für alle Naturliebhaber, wegen seiner wundervollen Flora und Fauna und der Vielfältigkeit für das hohe wissenschaftliche Interesse.

 

Santa María de Guía

                     

Santa María de Guía liegt in 25 Kilometern Entfernung von der Hauptstadt. Es breitet sich über 42,59 Quadratkilometer aus und liegt 180 Meter über dem Meeresspiegel. Diese Gemeinde ist von felsigen Küsten eingerahmt, wo die Erosion die Hauptfigur an seinen Steilhängen gespielt hat.

Die natürliche Umgebung von Santa María de Guía charakterisiert sich durch eine Vielzahl an Ökosystemen, natürlichem Umfeld und Landschaften. Diese Vielzahl hat gestattet, dass ein Grossteil dieser natürlichen Gebiete im Kanarischen Gesetzbuch als Naturschutzgebiete eingetragen ist. Und somit finden wir die „Reserva natural Especial del Brezal“, den „Parque Rural de Doramas“, das „Monumento Natural del Montañón Negro“ oder die „Paisaje Protegido de las Cumbres“, alle mit den angrenzenden Bezirken geteilt.

Der Stadtkern dieses Dorfes wurde im Jahre 1982 zum historischen Nationaldenkmal ernannt. Zwischen seinen Bauwerken können wir die Kapelle hervorheben, deren Fassade neoklassisch ist und die von zwei Türmen an jeder Seite bestärkt wird. In ihrem Inneren werden Kunstwerke von großer Wichtigkeit aufbewahrt. Der Künstler Luján Pérez, welcher in diesem Dorf geboren wurde, hat seiner Nachwelt z.B. Altar- und Heiligenbilder hinterlassen.

Das Haus „Quintana“ ist ein anderes Beispiel der Architektur der Gemeinde. Es befindet sich auf dem „Plaza Mayor“ von Santa María de Guía und wurde im 17. Jahrhundert gebaut. Auffallend sind der typisch kanarische Holzbalkon und die Wappen der Familien Guanarteme und Quintana. 

Die Kapelle von San Roque gehört auch zum historischen Erbgut des Dorfes. Sie steht auf dem Platz von San Roque im oberen Teil der Stadt. Es ist ein relativ modernes Gebäude in neoklassischen Stil, welches aus Kalk und Naturstein gemacht wurde. Die Kapelle von San Sebastián steht im Barranco de las Garzas. Es ist eine typische kanarische Kapelle, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde und sie ist ein schönes Beispiel für die kanarische religiöse Architektur.

Ein weiterer wichtiger Ort des Gemeindebezirkes ist „El Cenobio de Valerón“, ein besonderer archäologischer Ort, der im Jahre 1978 zum Kulturerbe ernannt wurde. Der Cenobio war ein Kornspeicher, wo die ersten kanarischen Ureinwohner, die Guanchen, in Höhlen in der Felswand ihren Überschuss aufbewahrten.

                     

Insgesamt 27 Kilometer entfernt liegt Galdar von der Hauptstadt. Es erstreckt sich über 61,59 Quadratkilometer und der höchste Gipfel der Gemeinde liegt bei 1700 Meter. In den oberen Gebieten dieses nördlichen Bezirkes finden wir verschiedene Bergformen, den „Montañón Negro“, die „Caldera de los Pinos de Gáldar“ und den „Hondo de Fagagesto“ aus Vulkanausbrüchen stammend.

Die Stadt Gáldar, eine der wichtigsten von den alten Königreichen der Insel (Guanartematos), zeigt einen Teil ihrer ältesten Vergangenheit im archäologischen Park der Cueva Pintada (Bemalte Höhle), im Zentrum der Stadt. Die Höhle ist eine der wichtigsten Fundstücke der Höhlenkunst im Atlantikgebiet.

Im Stadtzentrum, 1981 zum historischen Ensemble benannt, stehen viele besondere Gebäude. Der Tempel von Matriz de Santiago de Gáldar, einer der schönsten auf den Kanarischen Inseln, schlägt eine Brücke zwischen Barock und Neoklassizismus. Von der verschwundenen Fabrik des 16. Jahrhundert verbleiben im heutigen Tempel interessante Kunstwerke wie die „Pila Verde“, wo die ersten besiegten Kanarier getauft wurden.

Die alten „Casas Consistoriales“ (Stadtverwaltung), welche über ein altes Gebäude aus dem 18.Jahrhundert gebaut wurden, haben in ihrem Schutz eines der ältesten Beispiele eines Dragos auf Gran Canaria, der vor dem Jahre 1718 dokumentiert wurde. Ein Nebengebäude des Rathauses ist das Theater, ein Bauwerk von 1912, welches das alte Theater von Isabel der 2. ersetzt hat.

Der so genannte „Plaza Grande“ ist eines der besten Beispiele einer Allee des 19. Jahrhunderts auf den Kanarischen Inseln, wo man hunderte von Lorbeerbäumen aus Indien finden kann. Das Museum von Antonio Padrón, nur wenige Meter entfernt, beherbergt mehr als hundert Kunstwerke von einem der wichtigsten Künstler der Moderne der ganzen Inselgruppe.

Gáldar ist eines der Dörfer mit den meisten Stränden in der nördlichen Zone von Gran Canaria. Man sollte hier den Strand von Boca Barranco und Sardina nennen.

                     

Die nördliche Route endet in Agaete, einem Bezirk an der Küste 30 Kilometer weit entfernt von der Hauptstadt. Er erstreckt sich über 45,50 Quadratkilometer und der besiedelte Stadtkern liegt 43 Meter über dem Meeresspiegel. Die Umgebung in und um Agaete ist recht steinig. Aus ihr entsteigen hauptsächlich 3 Becken: El Risco, Guayedra und Agaete. Sie erreichen eine Höhe von 1180 Metern über dem Meeresspiegel in der bergigen Gegend von Pinar de Tamadaba.

In Agaete finden wir kulturelle Beispiele aller Arten von den Vorfahren der Insel. Wir können in der Umgebung verschiedene Steinhäuser bewundern, Lagerstätten im „Valle de Guayedra“, am Strand „El Risco“, in Tirma oder in „La Palmita“. Zum Ort von Agaete gehört eine der wichtigsten Begräbnisstätten der Insel: „Necrópolis del Maipés“, wo man demnächst einen archäologischen Park mit verschiedenen Wegen besuchen kann.

Im historischen Stadtkern findet man die Kirche von der Concepción, welche die primitive Kapelle von 1515 ersetzt. Es treten außerdem das Kulturzentrum und das Rathaus hervor, beides Häuser aus dem 19. Jahrhundert. Beide spiegeln die Architektur jener Epoche wieder.

In Agaete gibt es außerdem mehrere grüne Gebiete: der Huerto de las Flores und den Parque Natural de Tamadaba. Der erste ist ein botanischer Garten im Stadtkern und in ihm findet man viele exotische Pflanzen. Der Parque Natural de Tamadaba ist ein geschützter Park, er liegt 1180 Meter über dem Meeresspiegel und in ihm befinden sich die meisten Pinien von Gran Canaria. Das Tal von Agaete ist bekannt wegen seiner Schönheit, den tropischen Früchten und den Orangen- und Kaffeeplantagen. Von hier hat man eine wunderschöne Aussicht auf das Gebirgsmassiv von Tamadaba.

Der Puerto de las Nieves (Hafen) ist der Küstenbereich des Gemeindebezirkes. Hier befinden sich die Kapelle und das Dreiflügel-Altarbild von „Nuestra Señora de Las Nieves“, welches von dem flämischen Künstler des 16. Jahrhunderts Joos van Cleve gemalt wurde. Im Hafen „De las Nieves“ kann man den „Roque Partido“ (Zerbrochener Fels) oder „Dedo de Dios“ (Finger des Gottes) sehen, ein Symbol für die Bewohner der Insel. Der Roque Partido ist ein vulkanischer Stein, der durch Erosion entstanden ist und die Form eines Zeigefingers hat, der zum Himmel zeigt. Der Zeigefinger ist vor kurzem bei einem Sturm ins Meer gefallen. 

In Agaete gibt es außerdem mehrere bekannte Strände im Norden der Insel. Der meistbesuchte ist der Strand von Las Nieves, ein ruhiger Steinstrand.

 
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