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Telde

Telde liegt in 13 km Entfernung von der Inselhauptstadt und ist die größte und am stärksten bevölkerte Gemeinde im Osten von Gran Canaria.

Die Gemeinde Telde besitzt zahlreiche archäologische Fundstätten, die Zeugnis von der prähispanischen Vergangenheit des Gebiets ablegen, als die Insel Gran Canaria in zwei Königreiche geteilt war. Die interessantesten archäologischen Fundstätten sind Baladero, Tufia, Cuatro Puertas, Tara und Cendro.

Familie auf einer Bank in einer Straße in Telde
Kirche San Juan in Telde

Bei der Besichtigung des historischen Stadtkerns von Telde ist ein Spaziergang durch den ältesten Stadtteil San Juan unverzichtbar. Die wichtigsten zivilen und religiösen Gebäude liegen im Bereich der urtümlichen Kirche San Juan Bautista und der Plaza Mayor.

In der Kirche San Juan ist der Altarraum bemerkenswert, der von zwei Altären geschmückt wird. Der ältere entstand im gotisch-flämischen Stil, der zweite, der den ersten einrahmt, aus dem 18. Jahrhundert. Er enthält ein Bildnis des gekreuzigten Christus, das aus Amerika stammt und in einer indianischen Technik aus Hirsepaste angefertigt wurde. Das gemalte dreiteilige Altarbild stammt aus dem 16. Jahrhundert und kam aus Flandern.

In der Altstadt liegt auch die Kirche San Pedro Mártir de Verona aus dem 16. Jahrhundert im gotischen Renaissance-Stil. Sie dient heute als Ausstellungsraum. Auch das Museumshaus León y Castillo ist einen Besuch wert. In ihm wurden die Gebrüder Fernando und Juan León y Castillo geboren, die eine bedeutende Position in der Gesellschaft des 19. und 20. Jahrhunderts einnahmen. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 - 20 Uhr, Samstag 10 - 20 Uhr, Sonn- und Feiertage 10 - 13 Uhr.

Paar unterhält sich am Brunnen auf dem San Francisco Platz
Paar macht einen Spaziergang durch die Straßen des Viertels San Francisco

Auch der Stadtteil San Francisco mit seinen engen Gassen und niedrigen Häusern mit Satteldächern und langen, gekalkten Fassaden, ist unbedingt einen Besuch wert. Bemerkenswert ist die Kirche San Francisco mit einem Bildnis des sterbenden Christus, das aus Sevilla stammt, und der malerischen Plaza de los Romeros.

Der Besuch des historischen Zentrums endet im Stadtteil San Gregorio, in dem sich Kaufleute und Handwerker niederließen. Die Kirche San Gregorio im neoklassischen Stil besitzt neoklassische Altäre und eine Statue der Virgen de los Dolores (Schmerzhaften Jungfrau).

An der Küste von Telde wechseln Klippen und schöne Stränden aus gemahlenem Lavagestein. An dem beinahe 10 km langen Küstenstreifen liegen die Strände La Garita und Melenara, mit Fischertradition, und die Strände Salinetas, Ojos de Garza und Tufia.

Für ausführliche Informationen über die Gemeinde wird empfohlen, das Touristikbüro im Altstadtviertel San Juan aufzusuchen.

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