Gran Canaria
Die offizielle Tourismus-Webseite von Gran Canaria
Silueta Gran Canaria Sitemap
Gran Canaria

Karten/Routen

Westroute

Die Route im 360º Blick

Maspalomas (San Bartolomé de Tirajana) - Mogán - La Aldea de San Nicolás - Agaete

Podcast: Maspalomas

 

Der Westen der Insel weist die geringste Bevölkerungsdichte auf.

Wer die Route ab Maspalomas antritt, sollte die Küste über Meloneras und Pasito Blanco abfahren. Danach gelangt man in die gemeinde Mogán mit ihren spektakulären Steilfelsen, die bereits von der Strasse aus zu sehen sind. An den Hängen dieser Steilfelsen breiten sich bedeutende Schluchten aus, die den Stränden dieser Gemeinde ihren Namen geben. Empfehlenswert ist ein Stopp im Fischerhafen Arguineguín, an dem man sich am Anblick des Fischerdorfes und der wunderbaren Strände erfreuen kann. Wieder zurück auf der Route, tauchen sofort die Strände Patalavaca (mit gold schimmerndem Sand), La Verga und das Wassersportzentrum Anfi del Mar auf. Auch die Strände Puerto Rico, Amadores, El Cura, Tauro und Taurito verfügen über hervorragende Touristeneinrichtungen, die jede Art von Wassersport ermöglichen. Am Ende der Route liegt Puerto de Mogán, ein gepflegtes, architektonisch reizvolles und typisch kanarisches Fischerdörfchen. Die zahlreichen Restaurants und Terrassen von Puerto Mogán bieten täglich frischen Fisch aus den Küstengewässern an.

In den Häfen dieser Gemeinde (Arguineguín, Anfí del Mar, Puerto Rico und Mogán) können Hochseeangler an organisierten Bootsfahrten teilnehmen. Hier sind bereits nicht weniger als 72 Weltrekorde bei unterschiedlichen Fischarten aufgestellt worden, darunter der blaue Marlin. In fast allen Häfen der Insel können Boote und Schiffe mit oder ohne Besatzung angemietet werden, um in ruhigen Gewässern zu segeln.

Hinter Puerto de Mogán biegt die Landstraße ins Innere der Insel. Nach etwa acht Kilometern gelangt man nach Valle de Mogán, rund acht Kilometer vom Hafen entfernt, mit einem herrlichen subtropischen Klima, fruchtbaren Ländereien und sanften Temperaturen, die das gesamte Jahr über herrschen. Vom entzückenden Dorfkern aus können die letzten Ausläufer des Zentralgebirges bewundert werden, das bis in die Gipfel der Insel aufsteigt. Die UNESCO hat das Mikroklima von Mogán als bestes Klima weltweit ausgezeichnet.

Hinter diesem Dorf, noch bevor man den Weiler La Aldea de San Nicolás de Tolentino erreicht, eingebettet im Zentrum der Westküste, an der Mündung einer breiten Schlucht, liegen die unberührten und beschaulichen Strände Veneguera, El Perchel, Tasarte, Güi-Güi und viele weitere Buchten. Man erreicht sie, indem man die Hauptstrasse verlässt und die Schluchten über Sand- und Schotterwege herunterfährt, oder zu Fuß beschreitet. In einigen Fällen sind die Strände nur mit dem Boot zu erreichen.

La Aldea ist eine im Wesentlichen von der Landwirtschaft geprägte Gemeinde und zählt zu den wichtigsten Gemüse- und Obstproduzenten der Kanarischen Inseln. Der Ort, in dem auch der Fischfang groß geschrieben wird, ist Schauplatz der einzigartigen Fiesta del Charco, das Pfützenfest.  El Charco ist eine Lagune, die durch den Zusammenfluss des Meereswassers mit von den Bergen herabgeflossenem Süßwasser entstanden ist, in dem sich auch einige kleine Steinbeißer tummeln. Diese Fische leben das ganze Jahr über bis zum 10. September unbehelligt. An diesem Tag findet das Fest statt, bei der sich hunderte von Menschen in den Teich stürzen und versuchen, die Fische zu fangen, und sei es mit der bloßen Hand.

Von La Aldea weiter in Richtung Nordwesten nach Agaete geht es vorbei an den imposanten 600 Meter hohen Küstensteilklippen des Andén Verde und vorbei am Hochplateau Tirma. 1.007 Meter  über dem Meeresspiegel thront der Felsmonolith Faneque. Weiter geradeaus tauchen kanarische Kieferwälder auf, die sich bis nach Agaete hinziehen. In der Bucht vom Hafen Puerto de Las Nieves endet der Besuch des Westens von Gran Canaria über den Süden. Sollte man die Route nördlich einschlagen, beginnt sie hier.

Falls man die Route in Richtung Las Palmas de Gran Canaria fortsetzt und man in der Stadt gestartet ist, hat man einmal komplett die Insel umrundet. Das gleiche gilt für alle anderen Ausgangspunkte entlang der Küste Gran Canarias.