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Feste und Information

Feste und Feiern

Die typischste Frucht von Tejeda ist der Namenspate der beliebtesten Fiesta der Gemeinde: Das Mandelblütenfest. Das Volksfest findet in den ersten beiden Wochen im Februar statt und wurde ursprünglich von den jungen Einwohnern der Gemeinde organisiert, erstmalig im Jahre 1970.

Es wurde dadurch angeregt, die Aspekte der Kultur und Tradition der Gemeinde und der Insel zu bewahren und zu verbreiten. Mit dabei sind die bekanntesten Vertreter der kanarischen Folklore: traditionelle Musik, Tanz, Kunsthandwerk, einheimische Sportarten, Vieh- und Landwirtschaftsausstellungen. Außerdem werden typische Arbeiten vorgestellt, die sowohl Einheimischen, als auch Besuchern jede Menge Spaß bereiten. 

Das Volksfest zu Ehren der Heiligen Virgen del Socorro wird ab der zweiten Woche im September gefeiert. Es handelt sich um die Patronatsfeste von Tejeda, da das Bild dieser Jungfrau in der gleichnamigen Pfarrkirche des Ortes verehrt wird. Am Festtag findet eine Prozession statt, und der Heiligen werden Opfergaben überbracht, indem die einzelnen Viertel ihrer Schutzherrin einheimische Produkte darreichen.

Geschichte

Nachdem die Periode der Monarchen mit den Guanartematos beendet war, wurde auf der Insel ein Feudalsystem eingeführt, das diese in verschiedene „Staaten” mit einem jeweiligen Oberhaupt aufteilte. Tejeda wurde von Texeda regiert, eine Tatsache, die vermutlich auch den Namensursprung der Gemeinde erklärt. 

 

Aus diesem Grund finden wir am Roque Bentayga, dem natürlichen Monument von Tejeda, verschiedene archäologische Fundstellen, darunter auch ein Almogaren. All diese Zeitzeugen lassen darauf schließen, dass das Gebiet vor der Eroberung über eine recht große Bevölkerungsdichte verfügte. 

Nachdem die Eroberer von Gran Canaria diesen Inselbereich erreicht hatten, begangen sie mit der Aufteilung von Ländereien und Gewässern. Nachdem der Eroberungsprozess abgeschlossen war, Mitte des 18. Jhdts., zählte Tejeda bereits über 1.000 Einwohner. Allerdings lag das Gebiet weitab vom Schuss und verfügte nur über mangelnde Anschlüsse an die wirtschaftlichen und verwaltungstechnischen Zentren. Ein Leben in dieser Gegend brachte dementsprechende Nachteile mit sich. Zu Beginn des 17. Jhdts. wurde Tejeda aufgrund der Entfernung ein eigener Pfarrer zugesprochen. Außerdem erklärte man die Dorfkapelle zur zentralen Pfarrkirche, die für einen großen Bereich des westlichen Gebietes zuständig war, der Gipfel und Mittellagen von Gran Canaria.

Im Laufe des 16. und 17. Jhdts. bestand die wirtschaftliche Grundlage aus drei Pfeilern: die Landwirtschaft, allen voran der Anbau von Weizen, Mais und Kartoffeln, die Viehzucht, insbesondere Schafe und Ziegen, und die Ausbeutung des Waldes. Die Gegend war bekannt für ihren Wasserreichtum und einen dementsprechend großen Waldbestand, sodass ein Teil der Ländereien dieser Gegend noch immer in den Händen der Krone war.  

Im 18. und 19. Jhdt. wurden illegale Rodungen durchgeführt. Es war die Folge der Notwendigkeit, über immer mehr Anbaufläche zu verfügen, die hauptsächlich aufgrund des Bevölkerungsanstieges benötigt wurde.

Geographische Daten

Die Stadt Tejeda liegt im zentralöstlichen Teil von Gran Canaria und nimmt eine Fläche von etwa 104 Quadratkilometern ein, bei einer Höhe von 1.050 Metern über dem Meeresspiegel im Zentrum und einer maximalen Höhe der Insel mit 1.949 Metern am Pico de las Nieves.

Die Entfernung, die sie von der Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria trennt, beträgt 43,7 km. Hierbei handelt es sich um die übliche Route, die benutzt wird, um Tejeda anzufahren. Wenn man die Gemeinde allerdings aus dem Süden erreichen möchte, kann man die Strecke über Fataga fahren, die etwas länger dauert.

Von fast überall aus in der Gemeinde Tejeda erblickt man die geologischen Symbole der Insel, da sie sich in der Inselmitte befindet: Roque Nublo (1.813 m) und Roque Bentayga, ein Zentrum religiöser Aktivitäten in der prähispanischen Epoche. Diese Gipfel krönen die große geografische Vertiefung von Tejeda, die aus einem immensen eingesunkenen Kessel entstanden ist, vom Gewässer nachhaltig bearbeitet und von den Vulkanen überflutet wurde. Über Tejeda erhebt sich ein Gebirge, das neben den zuvor genannten roques mit zahlreichen weiteren Felskronen abschließt.  

Die natürliche Umgebung von Tejeda verfügt über ausgedehnte kanarische Fichtenwälder, die heute ihren Lebensraum mit den Überbleibseln einer ehemals riesigen Mandelkolonie teilen.

Die Wirtschaf

Gegen Ende des 19. Jhdts., nach der so genannten Desamortisation der Ländereien des regulären und sekulären Klerus, wurde in Tejeda das Land vorzugsweise für den Anbau genutzt. Trockenkulturen waren besonders zahlreich vertreten, beispielsweise Weizen und Obstbäume, allen voran Mandeln, die seither eine große Bedeutung in der Gemeinde haben. 

Obwohl die Landwirtschaft für die wirtschaftliche Grundlage der Gemeinde weiterhin eine große Rolle spielt, sind die meisten Einwohner in Tejeda im Tertiärsektor beschäftigt.  

Die Landwirtschaft in Tejeda ist reich an Trockenkulturen, beispielsweise Kartoffeln, Früchte, Getreide, Hülsenfrüchte, Mandeln und Futterpflanzen. In großen Teilen werden aber auch Produkte wie Gemüse und Obstbäume angebaut, die regelmäßig bewässert werden müssen.  

Tejeda konzentriert sich ferner auf die Aufzucht und Mast von Rindern und Schweinen und ist für die hausgemachte Herstellung von Nahrungsmitteln bekannt, allen voran typische Süßspeisen, die aus Mandeln gezaubert werden. 

Die Entfernung, die sie von der Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria trennt, beträgt 43,7 km. Hierbei handelt es sich um die übliche Route, die benutzt wird, um Tejeda anzufahren. Wenn man die Gemeinde allerdings aus dem Süden erreichen möchte, kann man die Strecke über Fataga fahren, die etwas länger dauert.

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