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Natur

Aussichtpunkt La Crucita

Aussichtpunkt La Crucita

Dieses Holzkreuz wurde hier vor sehr undenklichen Zeiten gesetzt. Die Stelle und das nah liegende Dorf heißen La Crucita, also das kleine Kreuz. Es handelt sich um einen Kreuzweg zwischen den königlichen Wegen, die von Zentrum der Insel, Cruz de Tejeda, Las Arvejas, Barranco Hondo, Coruña und Las Cuevas an dieser Stelle vorbeigehen.

Das Kreuz steht auf der so gennanten Route der Weihestätten der Ureinwohner, da dieser Ort auch ein Kreuzweg zwischen den vorspanischen Wohnsiedlungen Artevirgo, Risco Caído, Cuevas de Caballero, Artenara, Guardaya, Acusa und dem Tempel Risco Chapí war. Das Kulturgut der ganzen Region ist von einer sehr wichtigen ethnographischen Bedeutung sowohl für die Wanderer, die die so gennante Route der Nordstauseen Richtung Lugarejos (ein sehr bekanntes Töpferei-Zentrum) unternehmen, als auch für die Touristen, die den Ort besuchen.

La Crucita ist eine ethnographische Ikone mit symbolischen und religiösen Merkmalen. In der Vergangenheit galt sie während eines Trauerzugs als Ruhestätte für die Sargträger auf dem Weg zum Friedhof und als Treffpunkt für Bauern und Viehhändlern. Während der kurzen Pause setzten sie neben dem Kreuz ihre Ackergeräte ab, richteten mit Gebeten ihr Daken und ihre Verehrung, und setzten sie dannach mit ihrer Arbeit fort. 

Auch die Wallfahrer machten auf ihrem Weg von Tamadaba nach Juncalillo Rast, um an dem Fest von Santo Domingo de Guzmán teilzunehmen. Während der Erhohlung wurde oft als feierliche Einleitung der Veranstaltung getrunken, gesungen und getanzt. Jedem 2. Mai wird das Kreuz mit wildwachsenden Blumen von den Einwohnern der Ortschaft Las Cuevas verziert. Am Vorabend des Johannes Tages, der die Sommersonnenwende kennzeichnet, wird ein großes Lagerfeuer in der Umgebung gesetzt. Seit Ende des 20. Jahrhunderts wird hier jeden Samstag nach dem Tag des Kreuzes (3. Mai) eine Abendpredigt abgehalten, die von vielen Einwohnern der Gegend besucht wird.

Von diesem Aussichtspunkt aus haben Sie eine sehr weitreichende Aussicht auf den Roque Nublo, Montaña de la Cilla, El Brezo, Pinar de Tamadaba und auf den in der Nähe von Risco Caído neuangelegeten Parque de Otoño. Die landwirtschaftlichen Aktivitäten, die einst die Region prägten, sind heutzutage im Rückgang.






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