Der Papst wird bei seinem Besuch auf Gran Canaria dem zauberhaften Glockengeläut der Kirche Santa Ana im Stadtteil Vegueta lauschen
Bei seiner Übernachtung im Bischofspalast lauscht Leo XIV. dem magischen Klang der Kathedralglocken: jener Kulisse, die Saint-Saëns zu seiner Komposition "Les cloches de Las Palmas" inspirierte.
Die Glocken von Santa Ana
Der Besuch in der Kathedrale Santa Ana krönt sich als glanzvoller Höhepunkt der Reise von Papst Leo XIV. auf die Insel Gran Canaria. An diesem Tag werden alle Glocken von Vegueta läuten, doch es sind die Klänge der Kathedrale, die das Kirchenoberhaupt mit besonderer Klarheit vernehmen wird. Diese Glocken erzählen die Geschichte der Stadt, lebendig verankert in der Erinnerung und Folklore des Werkes "Campanas de Vegueta" von José María Millares: mit ihrem Echo, das zum Meer hinüberklingt, und ihrem Gedenken an vergangene Zeiten in den Gassen des Gründungsviertels. Es sind genau diese Glocken, die Leo XIV. am 11. Juni bei seinem Besuch der Kathedrale und der Übernachtung im Bischofspalast vernehmen wird: dieselben Klänge, die schon Camille Saint-Saëns in seiner Komposition Les cloches de Las Palmas unsterblich machte.
In Vegueta wird der Papst die Gelegenheit haben, viele der schönsten Straßen und Plätze der gesamten Insel zu erkunden. Dort wird er die Gelegenheit haben, die Spuren von Christoph Kolumbus auf der Insel hautnah zu erleben, indem er das gleichnamige Museumshaus besucht, das sich direkt hinter der Kathedrale Santa Ana und neben der Ermita de San Antonio Abad befindet – dem Ort, an dem die Stadt gegründet wurde.
Er kann auch im Museo Canario das Erbe der Altkanarier entdecken und die tief verwurzelten Traditionen der Insel kennenlernen, oder um den salomonischen Brunnen der Plaza de Santo Domingo spazieren, in deren Kirche er einige der Skulpturen des Bildhauers Luján Pérez bewundern kann. Der Pavillon auf der Plaza del Espíritu Santo, umrahmt von prachtvollen historischen Herrenhäusern, wird den Heiligen Vater gewiss ebenso faszinieren wie die unzähligen Besucher, die alljährlich Vegueta entdecken. An den Grenzen des Gründungsviertels angekommen, kann das Kirchenoberhaupt das einstige Flussbett des Barranco Guiniguada überqueren, um die monumentale Pracht und Schönheit des historischen Viertels Triana zu entdecken.
Faycán bei den Hunden von Santa Ana
Direkt vor der Kathedrale begegnet der Papst den berühmten Hundeskulpturen, mit denen ein Großteil der Kinder der Insel die glücklichsten Erinnerungen an ihre eigene Kindheit verbindet. Die gusseisernen Hunde der Plaza de Santa Ana werden Robert Francis Prevost mit erhobenen Köpfen, hängenden Ohren und ihrer stolzen Geste begrüßen. Man könnte fast sagen, dass es auf der ganzen Insel kaum ein Kind gibt, das nicht schon einmal auf ihrem Rücken gesessen hat. Viele von ihnen haben auch das Buch Faycán von Víctor Doreste gelesen, in dem der kanarische Schriftsteller die Geschichte eines dieser Hunde erzählt, der lebendig wird und flieht, um Abenteuer im damaligen Barranco de Guiniguada zu erleben, als dieser noch wenige Meter vom Platz entfernt Wasser führte. Diese Schlucht heißt Reisende in der Hauptstadt weiterhin willkommen, doch um uns in ihn hineinzuwagen, müssen wir hinauf in die Gegend von El Pambaso steigen: Von dort aus können wir zu Fuß bis zum Jardín Canario oder nach Santa Brígida wandern.
Die Steinpalmen der Kathedrale Santa Ana
Beim Betreten der Kathedrale Santa Ana kann der Papst die steinernen Palmen bewundern, die sich majestätisch im Gewölbe entfalten, sowie die verschiedenen religiösen Bildnisse im Diözesanmuseum für Sakrale Kunst im malerischen Patio de los Naranjos entdecken. Dieser Rundgang durch das Innere des Gotteshauses und die wohltuende Stille, die der Orangenhof ausstrahlt, zählen zu den unverkennbaren Merkmalen dieses Viertels, das die bewegte Geschichte der Insel miterlebt und dabei sein wahres Wesen sowie seine Kunst bewahrt hat.
In der Kathedrale bietet sich ihm zudem die Möglichkeit, mit dem Aufzug auf einen der Türme zu fahren, um von dort oben den weiten Blick auf den Atlantik, die farbenfrohen Riscos von Las Palmas de Gran Canaria und natürlich die prachtvolle Plaza de Santa Ana zu genießen. Aus dieser schwindelerregenden Höhe, mit einem grandiosen Rundumblick in alle vier Himmelsrichtungen und untermalt vom feierlichen Geläut der Glocken, wird Leo XIV. die ganze Magie einer Stadt spüren, die diesem historischen Moment beiwohnt und sich von ihrer allerschönsten Seite zeigt.
Ein Spaziergang durch Las Palmas de Gran Canaria gleicht einer Reise durch die Zeit auf den Spuren der Seefahrer, die im Laufe der Jahrhunderte hier anlandeten. Als Kreuzungspunkt der Kulturen und Wege bietet diese Stadt ein Reiseziel, an dem jeder Besucher stets das Gefühl des Zuhauseseins verspüren kann – doch dieses Wunder geschieht keineswegs nur in der Inselhauptstadt. Jeder Tag auf Gran Canaria wird zu einem unvergesslichen Erlebnis: sei es durch die faszinierenden Landschaften, die malerischen Dörfer, die eindrucksvolle Architektur oder die traumhaften Strände. Der 11. Juni wird unvergesslich bleiben: Alle, die an den Feierlichkeiten mit Papst Leo XIV. teilnehmen, werden sich für immer daran erinnern, wo sie an diesem Donnerstag im Frühjahr 2026 waren.
Herzlich willkommen, Eure Heiligkeit!
Weitere Informationen zum Besuch von Papst Leo XIV. auf Gran Canaria finden Sie unter:
www.diocesisdecanarias.es
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