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Die Archäologie der Sterne auf Gran Canaria

Seit Menschengedenken blickten die Völker von Gran Canaria hinauf zu den Himmelskörpern. Das Fenster zum Himmel haben schon die Aboriginen weit geöffnet...

An zahlreichen Punkten beobachtete das prähispanische Volk den Himmel. Er stand im Mittelpunkt ihres Lebens und ihrer Religion. Heute wissen wir, dass die alten Kanarier ein tiefes Wissen über den Himmel und seine Zyklen besaßen. 

Dämmerung über den Gipfeln von Gran Canaria

So hat man entdeckt, dass sie die Zeit mit Hilfe der Position der Himmelskörper zu berechnen wussten. Chroniken berichten von Festlichkeiten, die mit der Stellung der Sonne, des Mondes und bestimmter Sterne verbunden waren.

Dieses Kulturerbe kann heute an zahlreichen archäoastronomischen Stätten der Insel Gran Canaria entdeckt werden. Wie in Risco Caído bei Artenara. Die Stätte liegt am linken Rand der Schlucht Barranco Hondo, die die Gemeindegrenze zwischen Gáldar und Artenara bildet. In einer der Höhlen dieser Schlucht ereignet sich ein geheimnisvolles Phänomen: Wenn die Sonnenstrahlen durch eine bestimmte Stelle oben an der Höhle fallen, erleuchten sie einen magischen Augenblick lang das Innere mit den Höhlenmalereien. Es wird vermutet, dass die auf den Stein gemalten Dreiecke, die vom Sonnenstrahl geradezu "durchbohrt" werden, mit dem Fruchtbarkeitskult verbunden waren.

Sternenhimmel im Gipfelgebiet von Gran Canaria

Das Phänomen wird auch mit dem landwirtschaftlichen Kalender des aboriginen Volkes in Verbindung gebracht. Risco Caído gilt als einer der spektakulärsten aboriginen Höhlenkomplexe von Gran Canaria und fasziniert Wissenschaftler, Besucher und Journalisten in gleichem Maße.

Eine weitere, astronomisch bedeutungsvolle Stätte ist die Nekropolis von Arteara. Dort befindet sich der als "Königsgrab" bekannte Grabhügel. Auf ihn treffen die Sonnenstrahlen jeden Sommer nur an einem einzigen Tag, dem der Sommersonnenwende. Möglicherweise wurde die Totenstadt bewusst an einem Ort angelegt, der nur an diesem Tag von der Sonne beschienen wird. Oder das Grab wurde nach der Anlage der Nekropolis speziell an dieser Stelle platziert.

Die Berge von Gran Canaria

Etwas Ähnliches ist am Roque de Bentayga zu beobachten: Dort fällt am Tag des Äquinoktiums ein Sonnenstrahl genau auf einen in den Stein gemeißelten Petroglyphen.

Auch in Cuatro Puertas, einer emblematischen Stätte in der Gemeinde Telde, kann ein archäoastronomisches Phänomen beobachtet werden. Nur einmal im Jahr, am Tag der Sommersonnenwende, fällt die Sonne bei Sonnenuntergang durch runde Öffnungen in die Höhle. Der Sonnenstrahl trifft genau in eine perfekt in den Stein gemeißelte Höhlung. Die Höhle war eine Stätte des Sternenkults.

Roque Bentayga
Die Höhle Cuatro Puertas

Magische Augenblicke schenkt auch der Mond zwischen den Felsnadeln Roque Nublo und La Rana. Nur alle 18 Jahre ereignet sich das Schauspiel, das in voller Schönheit am besten vom Zentrum der Pfanne des Almogarén aus zu sehen ist, der Kultstätte am Bentayga in Tejeda. Am gleichen Ort ist auch jedes Jahr zwischen dem 21. und 22. März die Frühjahrs-Tagundnachtgleiche zu beobachten - genau zwischen den beiden Spitzen des Berges Pico de las Nieves.

Das Erlebnis dieser geheimnisumwitterten Stätten, das Studium ihrer Anlagen und Symbole erwecken Bewunderung für die astronomischen Kenntnisse des aboriginen Volkes und die geduldige Beobachtung des Himmels, die sie über lange Zeiträume ganz ohne die technischen Hilfsmittel der heutigen Zeit vornahmen... 

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Das Besucherzentrum des Roque Bentayga

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